Der Einzelne gegen den Staat

Sollten wir in Deutschland, vor dem Hintergrund unserer Geschichte eine Impfpflicht akzeptieren?
Hier einige wichtige Gedanken, zum Geist unseres Grundgesetzes, aus dem Cicero.
Die beiden, in meinen Augen, schönsten Zitate:
„Wer die dunkelste Zeit der deutschen Geschichte durchlitten hatte, erfasste den Geist der Menschenrechte instinktiv richtig: als Abwehrrecht des schutzlosen Individuums gegen die Zumutungen eines übermächtigen Kollektivs. Mord und Totschlag, begangen durch eine entfesselte Staatsgewalt, sollten nie wieder möglich werden.“
Und:
„Die günstige wirtschaftliche Entwicklung tat ihr Übriges, um einen Zeitgeist des Anspruchsdenkens zu befördern, der eine ganz neue Lesart der Menschenrechte nach sich zog.
Und so wandelte sich auch das Verständnis für das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit: Was früher als Abwehrrecht gegen staatliche Übergriffe dankbar geschätzt wurde, wird heute zur schnöden Versicherungspolice profanisiert, wenn es gilt, den Menschen durch aktive staatliche Maßnahmen vor Risiken zu schützen, zur Not auch vor sich selbst. Zwischen beiden Sichtweisen besteht eine erhebliche kulturelle Fallhöhe: Das mit Einführung des Grundgesetzes befreite Individuum begibt sich erneut in die Hand des übermächtigen Staates. Eine fatale Weichenstellung.“

 

In einer Welt, die aus ihrer Vergangenheit lernt, hätte diese unsägliche Debatte noch nicht einmal entfernt winken dürfen.

Hier der Link, zum in Gänze lesenswerten Artikel

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