Das Scheitern der französischen Impfkampagne

Die Welt berichtet heute von von einigen Ausfällen Macrons gegenüber Ungeimpften. Aus den Aussagen des französischen ist eine immense Aggression gegenüber Ungeimpften zu lesen. Ein Zeichen für das Scheitern der französischen Impfkampagne.

Die Zeitung berichtet von einen Gespräch des Präsidenten mit den Lesern der Zeitung „Le Parisien“. Er wird dort auf die Ungeimpften angesprochen, von einer Leserin, die von überlaufenden Intensivstationen berichtet. In Macrons Antwort fallen Phrasen wie:

  • „Ich habe große Lust, die Ungeimpften zu nerven“
  • „Wenn meine Freiheit die anderer bedroht, dann bin ich unverantwortlich. Ein Unverantwortlicher ist kein Bürger mehr.“

Alles in allen also eine enorme Aggression. Dabei handelt es sich nicht um bloße Sprechblasen. In Frankreich wird 2G bald nahezu flächendeckend gelten. Als nicht geimpfter wird so ziemlich gar nichts mehr möglich sein. Keine Teilnahme an Vereinsaktivitäten, keine Gang ins Bistro, keine Restaurant, kein Sport, nur noch Überleben. Wobei mit beruflichen Einschränkungen und sozialen Druck auch das Überleben schwierig werden dürfte.

Nun, interessant ist etwas Anderes. Aus den Vorwürfen geht hervor, dass die Ungeimpften an allen Schuld sein sollen. Frankreich hat eine Inzidenz von über 1800, überlaufende Intensivstationen und offensichtlich einen Präsidenten unter Druck. 90 Prozent der über Zwölfjährigen sind in Frankreich geimpft, Macron hat also nicht ganz Unrecht, wenn er von einer winzigen Minderheit der Ungeimpften spricht. Hier fällt die Ähnlichkeit der Rethorik in Deutschland ins Auge, Macron spricht von einer „winzigen Minderheit“, deren immense Schuld es sei „die Nation zu spalten“.

Genau wie in Deutschland fällt dem aufmerksamen Beobachter noch etwas ins Auge. Die Impfung hat offensichtlich alle Versprechen verfehlt. Die Aggression dokumentiert das Scheitern der französischen Impfkampagne.

10% der Bevölkerung, die faktisch zuhause eingesperrt sind, können nicht für eine flächendeckende Durchseuchung sorgen. Eine Impfung, die Schützt, hätte das auch gar nicht zugelassen. Eine winzige Minderheit fährt auch kein Gesundheitssystem vor die Wand.

Ein Präsident, dessen Politik faktisch vollkommen gescheitert ist, hat aber vielleicht Grund in Panik zu geraten.

Es ist gut möglich, dass Macrons Aggression, genau wie die Aggression vieler Geimpfter, daher rührt, dass sie ahnen, die andere Seite könnte Recht behalten. Eine Impfquote über 90%, die höchste Inzidenz im Euro Raum, Intensivstationen überlaufen. Unter normalen Umständen würde man feststellen:

Das Scheitern der Impfpolitik ist evident.

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